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Bilden wir uns das Wachsein nach dem Kaffee nur ein?

 

Verschlafene Frau versucht sich vergeblich Kaffee einzugießen.

© lenaivanova2311 AdobeStock 229537279

Der Wecker klingelt, aber das Aufwachen fällt mal wieder schwer. Man quält sich in die Küche, taumelt mit halb verschlafenen Augen in Richtung Kaffeemaschine und brüht sich einen Filterkaffee auf oder bereitet sich einen Espresso zu. Morgens, kurz nach dem Aufwachen, fühlt man sich oft einfach zu müde - wer kennt das nicht? Schnelle Abhilfe schafft die erste Tasse Kaffee. Das denken zumindest viele. Doch macht Kaffee wirklich wach? Und wie genau wirkt eine Tasse Kaffee? Genau das wollen wir in diesem Artikel erklären.

Nein, Kaffee gibt keine zusätzliche Energie

Er leiht Ihnen nur ein bisschen, für das Sie später draufzahlen werden. Viele von uns wollen - oder sollten wir sagen: brauchen? - ihren Morgenkaffee, um aufzustehen und loszulegen. Insgesamt trinken die Menschen auf der Welt jeden Tag mehr als zwei Milliarden Tassen Kaffee. Sie denken vielleicht, dass Kaffee Ihnen die Energie gibt, um den Morgen oder den Tag zu überstehen - doch die braune Bohne gibt Ihnen vielleicht nicht so viel, wie Sie denken. Das wichtigste Stimulans im Kaffee ist das Koffein. Und Koffein wirkt vor allem, indem es die Art und Weise verändert, wie die Zellen in unserem Gehirn mit einer Verbindung namens Adenosin interagieren.

Macht Kaffee wach?

Die Antwort ist ganz klar: Ja. Wenn wir Kaffee trinken, gelangt das Koffein schnell in die Blutbahn und erreicht innerhalb von 20 Minuten das Gehirn. Dort entfaltet es seine Wirkung, verringert die Müdigkeit und erhöht die geistige Leistungsfähigkeit. Die Erklärung ist einfach. Der sogenannte Adenosinspiegel ist für die Müdigkeit am Morgen, während des Tages oder am Abend verantwortlich.

Doch Koffein ist dem körpereigenen Botenstoff in seiner Struktur sehr ähnlich. Es blockiert Adenosin, indem es die Rezeptoren im zentralen Nervensystem besetzt - aber nicht aktiviert. Dadurch bekommen die Nerven kein Signal, sich abzuschalten. Sie arbeiten weiter. Gleichzeitig führt dieser Prozess zu einer erhöhten Ausschüttung von Neurotransmittern wie Dopamin, Noradrenalin und Glutaminsäure. Diese sind für die Steigerung der Aufmerksamkeit, das Gefühl der Wachheit und die Konzentration verantwortlich.

Doch es gibt einen Haken

Es fühlt sich zwar an wie ein Energieschub, aber dieser kleine Koffein-Eingriff ist eher eine Verlängerung des Wachheitsgefühls als die Schaffung neuer Energie. Das liegt daran, dass das Koffein nicht ewig bindet und das Adenosin, das es blockiert, nicht verschwindet. Irgendwann bricht das Koffein zusammen, lässt die Rezeptoren los, und all das Adenosin, das gewartet und sich aufgebaut hat, setzt sich fest, und das schläfrige Gefühl kommt zurück. Die Verbindlichkeit, die Sie dem Koffein schulden, muss also irgendwann zurückgezahlt werden, und die einzige Möglichkeit, sie zu begleichen, ist Schlaf.

Eine nicht unbeträchtliche Halbwertszeit

Glücklicherweise bleibt Koffein nicht ewig im Körper. Studien zeigen, dass die Halbwertszeit von Koffein - also die Zeit, die vergeht, bis die Ausgangsmenge der Substanz um die Hälfte reduziert ist - zwischen vier und sechs Stunden beträgt. Es kann bis zu 20 Stunden dauern, bis es vollständig abgebaut ist. Es ist jedoch zu beachten, dass die Wirkung von Kaffee auf jeden Menschen unterschiedlich sein kann. Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Koffein als andere und empfinden bereits nach einer Tasse Kaffee eine spürbare Wirkung, während andere mehrere Tassen benötigen, um eine ähnliche Wirkung zu erzielen.

Darüber hinaus kann die Wirkung von Kaffee mit der Zeit nachlassen, da der Körper eine Toleranz gegenüber Koffein entwickeln kann. Das bedeutet, dass bis zu sechs Stunden nach dem Genuss eines koffeinhaltigen Getränks noch die Hälfte des konsumierten Koffeins in Ihrem Körper vorhanden ist und Sie wach hält. Und wenn es Schlafenszeit ist, hält es Sie möglicherweise davon ab, einzuschlafen oder durchzuschlafen.

Timing ist alles

Wie viel freies Adenosin sich in Ihrem Körper befindet, das sich noch nicht an die Rezeptoren gebunden hat, und wie schläfrig Sie deshalb sind, wirkt sich darauf aus, wie stark das Koffein, das Sie trinken, Sie aufweckt. So kann der Kaffee, den Sie später am Tag trinken, wenn Sie mehr Schläfrigkeitssignale im System haben, stärker wirken. Wenn es zu spät am Tag ist, kann Koffein das Einschlafen vor dem Schlafengehen erschweren.

Allerdings verstoffwechselt jeder Mensch Koffein anders, sodass die Wirkung bei manchen Menschen schneller nachlässt. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, spürt die Wirkung von Koffein möglicherweise weniger stark, da sich mit der Zeit eine entsprechend hohe Toleranz gegenüber dem Stimulans eingestellt hat. Weitere Auswirkungen des Kaffeetrinkens können sein:

  • erhöhte Wachsamkeit,
  • Nervosität oder Unruhe,
  • Schwindelgefühl,
  • Kopfschmerzen,
  • Dehydrierung,
  • Magenschmerzen,
  • häufiges Wasserlassen.

Der allgemeine Konsens

Das Wichtigste ist, dass Koffein - auch wenn wir es leicht bekommen können - eine starke Wirkung auf unseren Körper hat. Es kann uns stimulieren, damit wir uns wach fühlen. Und wenn wir zu viel davon trinken - und besonders empfindlich, tolerant oder auf Entzug sind - kann Kaffee negative Auswirkungen haben und uns erschöpft fühlen lassen. Achten Sie also auf Ihren Konsum. Behalten Sie im Auge, welche Art von Koffein Sie trinken, und orientieren Sie sich daran. Trinken Sie um Mitternacht drei große Dosen Energy Drinks? Sättigen Sie Ihre morgendliche Tasse Tee mit Zucker? Es gibt viele Varianten. Studieren Sie Ihre Gewohnheiten, machen Sie sich Notizen und finden Sie die perfekte Balance!

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