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Digitale Gesundheitsleistungen - was sind Apps auf Rezept?

 

Frau mit Smartphone

© InsideCreativeHouse AdobeStock 429015029

In der heutigen digitalisierten Welt gibt es zahlreiche Anwendungen und Apps, die unser tägliches Leben einfacher und effizienter gestalten können. Dies gilt auch für den Gesundheitsbereich, wo digitale Gesundheitsanwendungen oder Digital Health Apps immer beliebter werden. In Deutschland wurde sogar eine spezielle Gesetzgebung eingeführt, die es ermöglicht, bestimmte Apps auf Rezept zu verschreiben. Was sind also Apps auf Rezept und was besagt das DiGA-Gesetz? In diesem Artikel werden wir diese Fragen beantworten und Ihnen einen Überblick über das aufregende Thema Apps auf Rezept geben.

Was sind Apps auf Rezept?

Apps auf Rezept sind digitale Anwendungen, die auf Smartphones oder Tablets verwendet werden können, um die Gesundheit zu überwachen, zu verbessern oder bei der Behandlung von bestimmten Krankheiten zu helfen. Diese Apps können eine Vielzahl von Funktionen haben, von der Aufzeichnung von Vitalwerten wie Blutdruck oder Herzfrequenz bis hin zur Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme oder zur Behandlung von psychischen Erkrankungen. Die Idee hinter den Apps auf Rezept besteht darin, dass sie als ergänzende Maßnahme zur konventionellen medizinischen Behandlung eingesetzt werden können. Sie sollen Patienten dabei unterstützen, ihre Gesundheit aktiv zu managen und den Therapieverlauf zu verbessern. Durch den Einsatz von technologischen Lösungen können Apps wichtige Informationen liefern, die Ärzten bei der Diagnosestellung und Behandlungsplanung helfen können.

Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), das im Dezember 2019 in Kraft getreten ist, ermöglicht es Ärzten und Psychotherapeuten, bestimmte Digital Health Apps auf Rezept zu verschreiben. Diese Verordnung erfolgt über das sogenannte Digitale-Gesundheitsanwendungs-Verzeichnis (DiGA-Verzeichnis), das beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt wird. Das DVG hat klare Anforderungen an die Apps auf Rezept festgelegt. Bevor eine App in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen wird, muss ein Nutzen für Patienten nachgewiesen werden. Dieser Nutzen kann sich beispielsweise in einer Verbesserung der Versorgungssituation, der Behandlungsqualität oder der Lebensqualität der Patienten zeigen. Die Apps müssen außerdem bestimmte Qualitäts- und Datenschutzstandards erfüllen.

Wie funktioniert die Verschreibung von Apps auf Rezept?

Die Verschreibung von Apps auf Rezept erfolgt ähnlich wie bei herkömmlichen Medikamenten. Der Arzt oder Psychotherapeut stellt ein Rezept aus und der Patient kann die App auf seinem Smartphone oder Tablet installieren. Die Kosten für die App werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, sofern sie in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen wurde. Um eine App auf Rezept zu erhalten, muss ein Patient zuerst einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen, der das DiGA-Verzeichnis einsehen kann. Der Arzt prüft dann, ob die Verschreibung einer Digital Health App sinnvoll ist und ob der Patient von der Nutzung profitieren kann. Anschließend erfolgt die Verschreibung und der Patient kann die App herunterladen und verwenden.

Welche Vorteile bieten Apps auf Rezept?

  1. Apps auf Rezept können dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Patient und Arzt zu verbessern, da wichtige Gesundheitsdaten einfach erfasst und geteilt werden können.
  2. Die Apps ermöglichen es Patienten auch, ihre Gesundheit aktiv zu überwachen und mehr Eigenverantwortung für ihre Therapie zu übernehmen.
  3. Darüber hinaus können Apps auf Rezept den Zugang zu spezialisierten medizinischen Leistungen verbessern.
  4. In einigen Fällen können sie den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten ersetzen oder ergänzen. Dies ist besonders vorteilhaft für Patienten, die in ländlichen Gebieten leben oder eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

Wie wählt man eine geeignete Digital Health App aus?

Bei der Auswahl einer geeigneten App auf Rezept ist es wichtig, einige Faktoren zu berücksichtigen. Zunächst einmal sollten Sie sicherstellen, dass die App in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen wurde. Dies gewährleistet, dass sie den Anforderungen des DVG entspricht und von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet wird. Prüfen Sie zudem die Funktionen und den Nutzen der App für Ihre spezifischen Bedürfnisse. Manche Apps sind beispielsweise auf die Behandlung von bestimmten Krankheiten oder die Überwachung spezifischer Gesundheitsparameter spezialisiert. Überlegen Sie, welche Funktionen Ihnen wichtig sind und ob die App Ihre persönlichen Ziele und Anforderungen erfüllt. Es ist auch ratsam, die Benutzerbewertungen und Rezensionen der App zu lesen, um einen Eindruck von der Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit zu erhalten. Achten Sie dabei insbesondere auf Aspekte wie Datenschutz und den Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten. Schließlich sollten Sie die App in Absprache mit Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten auswählen, um sicherzustellen, dass sie gut in Ihren Therapieplan integriert werden kann.

Apps auf Rezept - neue Möglichkeiten in der medizinischen Versorgung

Apps auf Rezept eröffnen neue Möglichkeiten in der medizinischen Versorgung. Patienten können von innovativen digitalen Lösungen profitieren, die ihre Gesundheitsversorgung verbessern und ihnen helfen, ihre Gesundheit aktiv zu managen. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Apps auf dem Markt eine medizinische Zulassung haben und dass die Auswahl einer geeigneten App in Absprache mit einem Arzt oder Psychotherapeuten erfolgen sollte.

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